Hubertus Zbedel

In der Endlagerkommission: Hubertus Zdebel

 

Seit über dreißig Jahren engagiere ich mich in Münster in sozialen Bewegungen, insbesondere für den Erhalt preiswerten innenstadtnahen Wohnraums. Ich war 1979-1980 Hochschulreferent im AStA der WWU Münster. Von 1987-1989 war ich für die GAL im Rat der Stadt Münster. Nach meinem Austritt aus den Grünen 2007 bin ich Mitglied der Partei DIE LINKE geworden. Seit August 2008 war ich stellvertretender Sprecher des LINKE-Kreisverbandes Münster. Von 1987 bis 1989 war ich gewähltes Mitglied im Rat der Stadt Münster, 2009-2013 Mitglied der Bezirksvertretung Münster-Hiltrup und seit 2009 bin ich Mitglied im Vergabeausschuss der Stadt Münster.
In den achtziger und frühen neunziger Jahren habe ich in Münster als Journalist (City Magazin, Stadtblatt) gearbeitet. Von 1998-2001 war ich Mitarbeiter des Grünen Bundestagsabgeordneten Christian Simmert. Ab 2001 war ich Büroleiter des Landtagsabgeordneten Rüdiger Sagel (DIE. LINKE. NRW), dann für kurze Zeit Referent des Fraktionsvorstandes der NRW-Landtagsfraktion der LINKEN. Auf dem Landesparteitag unserer Partei in Leverkusen im Sommer 2010 wurde ich zum Landessprecher gewählt und habe diese Funktion zwei Jahre ausgeübt.

Warum sind Sie in der Endlager-Kommission?

 
Seit vielen Jahren bin ich aktiv in der Friedens- und Anti-Atom-Bewegung. Als Bundestagsabgeordneter bin ich in der 18. Wahlperiode Sprecher der Linksfraktion für den Atomausstieg und unter anderem Mitglied im Umweltausschuss und in der sogenannten Atommüll-Kommission im Rahmen des von uns abgelehnten Endlagersuchgesetzes (SuchAG).

 

Hinweis: Ich habe alle Mitglieder der Endlagerkommission eingeladen, sich hier selbst vorzustellen. Die Angaben stammen also von den jeweiligen Menschen selbst und sind nicht redaktionell bearbeitet.
Eckhard Pols

In der Endlagerkommission: Eckhard Pohls

51 Jahre
geboren in Lüneburg

verheiratet, 5 Kinder
1978-1981 Handwerkslehre zum Glaser
1981-1986 Berufliche Stationen in Lüneburg, Stade, Hamburg und Berlin
1986 Meisterprüfung im Glaserhandwerk
1991 Abschluss zum Betriebswirt des Handwerks
seit 1996 Selbständiger Glasermeisterseit Dez. 2007 Mitglied im Rat der Hansestadt Lüneburg

seit Sept. 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages

Warum sind Sie in der Endlager-Kommission?

Wohin mit dem hoch radioaktiven Abfall aus den Kernkraftwerken? Auf diese Frage haben wir bis heute keine Lösung gefunden. Mit der „Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ wollen wir nun zunächst Kriterien für die Suche nach einem geeigneten Standort für den hoch radioaktiven Abfall festlegen. Das ist ein hochkomplexes Thema, nicht nur wissenschaftlich, sondern auch gesellschaftspolitisch. An dieser wichtigen Aufgabe möchte ich mitwirken. Wir können die Lösung des Problems nicht immer weiter vor uns herschieben und den nachfolgenden Generationen aufbürden. Da ich aus Niedersachsen komme und sich Gorleben in meinem Wahlkreis befindet, liegt mir dieses Thema natürlich ganz besonders am Herzen. Ich möchte mit dafür sorgen, dass Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholt werden. Nur so haben wir eine Möglichkeit, eine bestmögliche Lösung zu finden. Dieser Verantwortung kann und will ich  mich nicht entziehen.

Hinweis: Ich habe alle Mitglieder der Endlagerkommission eingeladen, sich hier selbst vorzustellen. Die Angaben stammen also von den jeweiligen Menschen selbst und sind nicht redaktionell bearbeitet.