Links: KKP 1 und Rechts: KKP 2

Heute vor 7 Jahren: Leckage im AKW Philippsburg

Ein verkanteter Abdichtstopfen in einer Rohrleitung löste am 17. Juni 2010 eine Leckage im AKW Philippsburg aus und führte zu einer Leerung des Brennelementbeckens.

Erst nach einer Stunde konnte das Leck abgedichtet werden. In dieser Zeit flossen knapp 270.000 Liter Reaktorwasser aus dem Becken in den Reaktorrumpf. Zusätzlich gelangten 10.000 Liter über offene Entwässerungsleitungen aus dem Behälter. Bei einem weiteren Füllstandsabfall von nur sechs Zentimetern wären die Brennelemente freigelegt worden und die komplette Kühlung des Beckens ausgefallen. Weiterlesen Heute vor 7 Jahren: Leckage im AKW Philippsburg

AKW Philippsburg

Heute vor 8 Jahren: Störfall im AKW Philippsburg

Am 12. Mai 2009 wurde der Sicherheitsbehälter im Reaktorgebäude des AKWs Philippsburg regelwidrig offen gelassen. Diese Armaturen sind so genannte „Gebäudeabschlussarmaturen“ von höchster Sicherheitskategorie. Im Störfall sollen sie dafür sorgen, dass der Austritt von Radioaktivität aus dem Behälter vermindert wird. Da die Armaturen an diesem Tag freigeschaltet wurden, war das Schließen jedoch nicht möglich und die Dichtheit nicht mehr gewährleistet.

Der Fehler wurde erst nach zwölf Stunden bemerkt und hätte gemeldet werden müssen, denn bei einem Störfall wäre die Situation unter Umständen außer Kontrolle geraten.

Quelle: Adamek, Sascha: Die Atomlüge. Getäuscht, Vertuscht, Verschwiegen: Wie Politiker und Konzerne die Gefahren der Atomkraft herunterspielen. München: Wilhelm Heyne Verlag 2011.

Bild: AKW Philippsburg (c) wikimedia, Lothar Neumann

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Heute vor 6 Jahren: Leckage im AKW Philippsburg

Ein verkanteter Abdichtstopfen in einer Rohrleitung löste am 17. Juni 2010 eine Leckage im AKW Philippsburg aus und führte zu einer Leerung des Brennelementbeckens.

Erst nach einer Stunde konnte das Leck abgedichtet werden. In dieser Zeit flossen knapp 270.000 Liter Reaktorwasser aus dem Becken in den Reaktorrumpf. Zusätzlich gelangten 10.000 Liter über offene Entwässerungsleitungen aus dem Behälter. Bei einem weiteren Füllstandsabfall von nur sechs Zentimetern wären die Brennelemente freigelegt worden und die komplette Kühlung des Beckens ausgefallen. Weiterlesen Heute vor 6 Jahren: Leckage im AKW Philippsburg

AKW Philippsburg

Heute vor 7 Jahren: Störfall im AKW Philippsburg

Am 12. Mai 2009 wurde der Sicherheitsbehälter im Reaktorgebäude des AKWs Philippsburg regelwidrig offen gelassen. Diese Armaturen sind so genannte „Gebäudeabschlussarmaturen“ von höchster Sicherheitskategorie. Im Störfall sollen sie dafür sorgen, dass der Austritt von Radioaktivität aus dem Behälter vermindert wird. Da die Armaturen an diesem Tag freigeschaltet wurden, war das Schließen jedoch nicht möglich und die Dichtheit nicht mehr gewährleistet.

Der Fehler wurde erst nach zwölf Stunden bemerkt und hätte gemeldet werden müssen, denn bei einem Störfall wäre die Situation unter Umständen außer Kontrolle geraten.

Quelle: Adamek, Sascha: Die Atomlüge. Getäuscht, Vertuscht, Verschwiegen: Wie Politiker und Konzerne die Gefahren der Atomkraft herunterspielen. München: Wilhelm Heyne Verlag 2011.

Bild: AKW Philippsburg (c) wikimedia, Lothar Neumann