Bild: Versuchsatomkraftwerk Lucens (c) Josef Schmid / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0

Heute vor 48 Jahren: Vorfall im Versuchsreaktor Lucens, Schweiz

Durch eine Überhitzung von Brennelementen kommt es am 21. Januar 1969 im Versuchsatomkraftwerk Lucens in der Schweiz zu einer partiellen
Kernschmelze. Schweres Wasser und geschmolzenes, radioaktives Material werden durch die Reaktorkaverne geschleudert.Der Atomunfall in Lucens ist einer der wenigen Vorfälle dieses Ausmaßes, der recht glimpflich ausgeht.
Die Betreiber versichern zwar, dass Personen in und um den Reaktor angeblich keiner unzulässigen Strahlendosis ausgesetzt werden, aber der Unfall ist dennoch nicht zu unterschätzen, denn in der Umgebung ist ein Anstieg der Radioaktivität festzustellen.

Auch hier wird das Risiko wieder deutlich: Eine falsche Reaktion, ein übermüdeter Mitarbeiter mehr und der Zwischenfall hätte noch deutlich gravierendere Folgen gehabt.

Bild: Kraftwerkspanorama (c) Michael Kauffmann / commons.wikimedia.org, CC BY 2.0 DE

Heute vor 7 Jahren: Störfall im AKW Philippsburg 2

Am 19. Januar 2010 gab es einen Störfall im AKW Philippsburg 2, der meldepflichtig gewesen wäre und erst durch anonyme Schreiben bekannt wurde.

Bei einer Freischaltung wurden Amaturen von der Stromzufuhr getrennt und die Notfallkühlung des Atomreaktores durch Wärmeeinleitung in den Rhein war nicht mehr möglich. In Folge dessen war nur noch für eine Stunde eine nicht auslegungsgemäße Notkühlung über das Speichervolumen des Notspeisebecken vorhanden. „Bei Anforderung hätte sie sich aufgeheizt und wäre nach kurzer Zeit komplett ausgefallen.“
Die Auslegung des AKWs besagt, dass die Notfallkühlung automatisch ohne Handgriff stattfinden muss. Das war zu diesem Zeitpunkt drei Tage lang nicht möglich.

Quelle: Adamek, Sascha: Die Atomlüge. Getäuscht, Vertuscht, Verschwiegen: Wie Politiker und Konzerne die Gefahren der Atomkraft herunterspielen. München: Wilhelm Heyne Verlag 2011.

Bild: Versuchsatomkraftwerk Lucens (c) Josef Schmid / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0

Heute vor 47 Jahren: Vorfall im Versuchsreaktor Lucens, Schweiz

Durch eine Überhitzung von Brennelementen kommt es am 21. Januar 1969 im Versuchsatomkraftwerk Lucens in der Schweiz zu einer partiellen
Kernschmelze. Schweres Wasser und geschmolzenes, radioaktives Material werden durch die Reaktorkaverne geschleudert.Der Atomunfall in Lucens ist einer der wenigen Vorfälle dieses Ausmaßes, der recht glimpflich ausgeht.
Die Betreiber versichern zwar, dass Personen in und um den Reaktor angeblich keiner unzulässigen Strahlendosis ausgesetzt werden, aber der Unfall ist dennoch nicht zu unterschätzen, denn in der Umgebung ist ein Anstieg der Radioaktivität festzustellen.

Auch hier wird das Risiko wieder deutlich: Eine falsche Reaktion, ein übermüdeter Mitarbeiter mehr und der Zwischenfall hätte noch deutlich gravierendere Folgen gehabt.

Bild: Kraftwerkspanorama (c) Michael Kauffmann / commons.wikimedia.org, CC BY 2.0 DE

Heute vor 6 Jahren: Störfall im AKW Philippsburg 2

Am 19. Januar 2010 gab es einen Störfall im AKW Philippsburg 2, der meldepflichtig gewesen wäre und erst durch anonyme Schreiben bekannt wurde.

Bei einer Freischaltung wurden Amaturen von der Stromzufuhr getrennt und die Notfallkühlung des Atomreaktores durch Wärmeeinleitung in den Rhein war nicht mehr möglich. In Folge dessen war nur noch für eine Stunde eine nicht auslegungsgemäße Notkühlung über das Speichervolumen des Notspeisebecken vorhanden. „Bei Anforderung hätte sie sich aufgeheizt und wäre nach kurzer Zeit komplett ausgefallen.“
Die Auslegung des AKWs besagt, dass die Notfallkühlung automatisch ohne Handgriff stattfinden muss. Das war zu diesem Zeitpunkt drei Tage lang nicht möglich.

Quelle: Adamek, Sascha: Die Atomlüge. Getäuscht, Vertuscht, Verschwiegen: Wie Politiker und Konzerne die Gefahren der Atomkraft herunterspielen. München: Wilhelm Heyne Verlag 2011.