Heute ist: „Welttierschutztag“ – auch Tiere werden Opfer!

Unter den Folgen der Atomindustrie leiden nicht nur Menschen, sondern auch Tiere. Das fängt im Uranbergbau an, der in Kanada, Niger, Namibia und anderswo ganze Populationen vernichtet oder vertreibt und setzt sich in großem Ausmaß immer da fort, wo es zu Havarien kommt.

Meist stehen dann die Gefahren für Menschen im Vordergrund. Doch die Tierwelt leidet ebenfalls, weitgehend von der Öffentlichkeit unbeachtet. Grund genug, heute am Welttierschutztag zum Beispiel einmal den Blick auf die getöteten Tiere von Fukushima zu werfen. Weiterlesen Heute ist: „Welttierschutztag“ – auch Tiere werden Opfer!

Bild: Bei Atom-Katatstrophen wie in Fukushima werden Haustiere oft zurückgelassen (c) Wknight94 / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0

Heute ist: „Welttierschutztag“ – auch Tiere werden Opfer!

Unter den Folgen der Atomindustrie leiden nicht nur Menschen, sondern auch Tiere. Das fängt im Uranbergbau an, der in Kanada, Niger, Namibia und anderswo ganze Populationen vernichtet oder vertreibt und setzt sich in großem Ausmaß immer da fort, wo es zu Havarien kommt.

Meist stehen dann die Gefahren für Menschen im Vordergrund. Doch die Tierwelt leidet ebenfalls, weitgehend von der Öffentlichkeit unbeachtet. Grund genug, heute am Welttierschutztag zum Beispiel einmal den Blick auf die getöteten Tiere von Fukushima zu werfen.

Dort wird nicht nur bis heute die Tierwelt im Meer vor Fukushima weiter massiv radioaktiv verseuchtem Wasser ausgesetzt, auch an Land, unmittelbar nach der Katastrophe, spielten sich dramatische Szenen ab. Die Menschen mussten Hals über Kopf fliehen und hatten meist keine Möglichkeit, ihre Hunde, Katzen, Kühe, Schweine, Pferde u.a. Haus- und Hoftiere mitzunehmen.

Vor dem Atom-Unfall gab es in der Region 370 landwirtschaftliche Betriebe mit rund 4000 Kühen, 30.000 Schweinen und 630.000 Hühnern. Hinzu kamen geschätzte 26.000 Haustiere. Viele von ihnen wurden verstrahlt, andere verhungerten oder verdursteten jämmerlich. Die, die überlebten, wurden im Anschluss von menschlichen Killerkommandos getötet. Die Regierung begründete ihr Vorgehen mit dem Schutz der öffentlichen Gesundheit.

Aus Anlass des internationalen Welttierschutztages möchte ich mit diesem Beitrag an das Schicksal der Tiere von Fukushima erinnern – und daran, dass wir Menschen mit der Atomenergie auch viel Leid über die Tierwelt unseres Planeten brachten und bringen.