Heute vor 18 Jahren: Atomunfall in der Wiederaufbereitungsanlage von Tokai-mura

Am 30. September 1999 wurden bei einem Unfall in der japanischen Wiederaufbereitungsanlage Tokai-mura 667 Menschen verstrahlt, zwei von ihnen starben innerhalb kürzester Zeit an den Folgen der radioaktiven Belastung.

In der Anlage wurde Mischoxid-Brennstoff für den Brüter in Joyo (Japan) hergestellt. An diesem Tag füllten die Arbeiter jedoch anstatt der erlaubten 2,4 Kilogramm die siebenfache Menge an Uran in den Präzipitationsbehälter. Weiterlesen Heute vor 18 Jahren: Atomunfall in der Wiederaufbereitungsanlage von Tokai-mura

AKW Mihama

Heute vor 13 Jahren: Störfall im AKW Mihama

Am 09. August 2004 kam es im japanischen AKW Mihama (rund 320 Kilometer nordwestlich von Tokio) zu einem folgenschweren Störfall.

Der Vorfall ereignete sich im Gehäuse der mit Dampf angetriebenen Turbinen. Durch ein circa 50 Zentimeter großes Leck im Zufuhrrohr entwich 140 °C heißer Wasserdampf. Mehrere anwesende Mitarbeiter im Turbinengehäuse waren unmittelbar betroffen – vier Angestellte erlagen ihren schweren Verbrennungen, sieben weitere wurden verletzt. Weiterlesen Heute vor 13 Jahren: Störfall im AKW Mihama

Heute vor 17 Jahren: Atomunfall in der Wiederaufbereitungsanlage von Tokai-mura

Am 30. September 1999 wurden bei einem Unfall in der japanischen Wiederaufbereitungsanlage Tokai-mura 667 Menschen verstrahlt, zwei von ihnen starben innerhalb kürzester Zeit an den Folgen der radioaktiven Belastung.

In der Anlage wurde Mischoxid-Brennstoff für den Brüter in Joyo (Japan) hergestellt. An diesem Tag füllten die Arbeiter jedoch anstatt der erlaubten 2,4 Kilogramm die siebenfache Menge an Uran in den Präzipitationsbehälter. Weiterlesen Heute vor 17 Jahren: Atomunfall in der Wiederaufbereitungsanlage von Tokai-mura

AKW Mihama

Heute vor 12 Jahren: Störfall im AKW Mihama

Am 09. August 2004 kam es im japanischen AKW Mihama (rund 320 Kilometer nordwestlich von Tokio) zu einem folgenschweren Störfall.

Der Vorfall ereignete sich im Gehäuse der mit Dampf angetriebenen Turbinen. Durch ein circa 50 Zentimeter großes Leck im Zufuhrrohr entwich 140 °C heißer Wasserdampf. Mehrere anwesende Mitarbeiter im Turbinengehäuse waren unmittelbar betroffen – vier Angestellte erlagen ihren schweren Verbrennungen, sieben weitere wurden verletzt. Weiterlesen Heute vor 12 Jahren: Störfall im AKW Mihama

Heute vor 16 Jahren: Atomunfall in der Wiederaufbereitungsanlage von Tokai-mura

Am 30. September 1999 wurden bei einem Unfall in der japanischen Wiederaufbereitungsanlage Tokai-mura 667 Menschen verstrahlt, zwei von ihnen starben innerhalb kürzester Zeit an den Folgen der radioaktiven Belastung.

In der Anlage wurde Mischoxid-Brennstoff für den Brüter in Joyo (Japan) hergestellt. An diesem Tag füllten die Arbeiter jedoch anstatt der erlaubten 2,4 Kilogramm die siebenfache Menge an Uran in den Präzipitationsbehälter.

Es entstand eine kritische Masse, die eine atomare Kettenreaktion auslöste und innerhalb von 20 Stunden große Mengen an Strahlung freisetzte. Zudem bildete sich eine radioaktive Wolke, die strahlende Ido-131 Partikel enthielt. Daraufhin mussten mehr als 1100 Personen evakuiert werden und 310.000 Menschen im Umkreis von zehn Kilometern durften ihre Häuser nicht verlassen.

Spätere Untersuchungen ergaben, dass die Betreiber die unsicheren Verfahren zuließen, um Zeit und Geld zu sparen. Außerdem stellte sich heraus, dass die Arbeiter nicht ausreichend qualifiziert waren, Notfallmaßnahmen nicht geübt wurden und es auch keine Katastrophenpläne gab.

Bevor die Katastrophe in Fukushima geschah, war dies der schlimmste atomare Unfall in Japan.

Japan: Atomare Renaissance wird von Protesten begleitet

Viereinhalb Jahre nach der Katastrophe von Fukushima, ging am vergangenen Dienstag das AKW Sendai auf der Insel Kyushu wieder ans Netz. Bis September soll dieses wieder seine volle Leistung erbringen. Aber das ist nur der Anfang. Bis 2030 will die Regierung Japans wieder 20% des Energie-Mixes aus nuklearen Vorgängen gewinnen.

Doch dies führt zu einer tiefgreifenden Spaltung des Landes. Etwa 60-70% der Bevölkerung ist gegen den Wiedereinstieg in die Atomkraft – und das Volk wehrt sich gegen politische Entscheidungen, was in Japan eher ungewöhnlich , seit Fukushima aber deutlich häufiger geworden ist.

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