Bild: Atommüll-Fässer (c) Janos Korom Dr. / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 2.0

Heute ist: „Tag des Katastrophenschutzes“

Seit 1989 gibt es den von der UN etablierten „Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung“ als Gedenktag. Er soll dabei als Vermittler zur Förderung einer globalen Kultur zur Verminderung vor allem von Naturkatastrophen dienen.

Zunehmend haben solche Naturkatastrophen jedoch menschliche Ursachen – meist durch den menschenbedingten Klimawandel. Doch es gibt auch Katastrophen, die ganz unmittelbar von uns verursacht wurden, wie es zum Beispiel die lange Geschichte nuklearer Zwischenfälle und Katastrophen belegt. Weiterlesen Heute ist: „Tag des Katastrophenschutzes“

Bild: Atommüll-Fässer (c) Janos Korom Dr. / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 2.0

Heute ist: „Tag des Katastrophenschutzes“

Seit 1989 gibt es den von der UN etablierten „Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung“ als Gedenktag. Er soll dabei als Vermittler zur Förderung einer globalen Kultur zur Verminderung vor allem von Naturkatastrophen dienen.

Zunehmend haben solche Naturkatastrophen jedoch menschliche Ursachen – meist durch den menschenbedingten Klimawandel. Doch es gibt auch Katastrophen, die ganz unmittelbar von uns verursacht wurden, wie es zum Beispiel die lange Geschichte nuklearer Zwischenfälle und Katastrophen belegt. Weiterlesen Heute ist: „Tag des Katastrophenschutzes“

Bild: Atommüll-Fässer (c) Janos Korom Dr. / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 2.0

Heute ist: „Tag des Katastrophenschutzes“

Seit 1989 gibt es den von der UN etablierten „Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung“ als Gedenktag. Er soll dabei als Vermittler zur Förderung einer globalen Kultur zur Verminderung vor allem von Naturkatastrophen dienen.

Zunehmend haben solche Naturkatastrophen jedoch menschliche Ursachen – meist durch den menschenbedingten Klimawandel. Doch es gibt auch Katastrophen, die ganz unmittelbar von uns verursacht wurden, wie es zum Beispiel die lange Geschichte nuklearer Zwischenfälle und Katastrophen belegt.

Seit 1980 wurden allein in Deutschland über 650 meldepflichtige (!) Ereignisse registriert. Weltweit gibt es faktisch jeden Tag mehrere Störfälle. Kein Wunder, dass es auch eine lange Liste von „kleinen“ und großen Katastrophen gibt.

Für Deutschland ist der erste atomare Zwischenfall, bei dem Menschen beeinträchtigt wurden, bereits für 1942 verzeichnet. Im Labor des Experimental-Physikers Prof. Robert Döpel explodierte eine so genannte Uranmaschine unter Verbrennung des eingesetzten Uranpulvers. Zwei Tage dauerten die Löscharbeiten, bei denen Dutzende von Feuerwehrleuten der radioaktiven Strahlung ungeschützt ausgesetzt waren.

Seitdem kam es immer wieder zu Nuklearkatastrophen. Seien diese von Menschenhand bewusst herbeigeführt wie die Kriegsverbrechen von Hiroshima und Nagasaki, sei es durch Unfälle wie in Tschernobyl, Three Mile Island oder jüngst in Fukushima. Es gibt bis heute keine wissenschaftlich fundierte Schätzung der Opferzahlen, zumal gerade die Erfassung langfristiger durch atomare Zwischenfälle bedingte Krebserkrankungen unglaublich schwierig ist. Eine mindestens zweistellige Millionenzahl scheint aber realistisch.

Die Geschichte zeigt: Die Reihe der Katastrophen reißt nicht ab – und in jedem einzelnen Fall versuchen Betreiber und oft auch staatliche Stellen die Krise zu vertuschen oder zu banalisieren. Das gilt für Unfälle in aktiven AKWs ebenso wie in Wiederaufbereitungsanlagen, Zwischenlagern oder im Uranbergbau.