Heute vor 29 Jahren: Entzug der Transportgenehmigung im Nukem Skandal

Das Unternehmen Nukem und deren Tochtergesellschaft Transnuklear GmbH wurden im März 1987 in einen Atomlagerungsskandal verwickelt.

Dabei stellte sich heraus, dass die Tochtergesellschaft illegale Praktiken beim Transport und der Deklaration radioaktiven Abfalls getätigt hatte. Die Enthüllungen bekamen rasch eine große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Dabei spielten auch illegale Einfuhren und Bestechungsgelder eine Rolle, sodass die Behörden schließlich zum Eingreifen gezwungen wurden. Weiterlesen Heute vor 29 Jahren: Entzug der Transportgenehmigung im Nukem Skandal

Heute vor 28 Jahren: Entzug der Transportgenehmigung im Nukem Skandal

Das Unternehmen Nukem und deren Tochtergesellschaft Transnuklear GmbH wurden im März 1987 in einen Atomlagerungsskandal verwickelt.

Dabei stellte sich heraus, dass die Tochtergesellschaft illegale Praktiken beim Transport und der Deklaration radioaktiven Abfalls getätigt hatte. Die Enthüllungen bekamen rasch eine große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Dabei spielten auch illegale Einfuhren und Bestechungsgelder eine Rolle, sodass die Behörden schließlich zum Eingreifen gezwungen wurden.

Nukem legte daraufhin am 1. Juli 1987 Teile seiner Anlage still und und der damalige hessische Umweltminister Karlheinz Weimar (CDU) entzog Transnuklear am 17. Dezember 1987 die Transportgenehmigung. Aufgrund unerlaubter Lagerung von Atommüllfässern mit hohen Anteilen von Caesium 135, Cobalt 60 und Plutonium sowie großen Zweifeln an der Zuverlässigkeit des Unternehmens folgte im Januar 1988 auch der Entzug der Betriebsgenehmigung für Nukem,

Insgesamt hatte dieser Vorfall nicht nur atomrechtliche Konsequenzen für die beteiligten Unternehmen, sondern auch negative Auswirkungen auf das Bild der Atomwirtschaft in der Öffentlichkeit insgesamt.

Das Unternehmen gibt es übrigens immer noch – nach Umstrukturierungen übernahm 1988 das Washingtoner Verbindungsbüros der Urenco die Leitung bei Nukem, heute gehört es zur kanadischen Cameco Corperation.