AKW Bohunice: Noch immer mit 2 Reaktoren in Betrieb (c) IAEA / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 2.0

Heute vor 40 Jahren: Vorfall im Atomkraftwerk Bohunice

Am 22. Februar 1977 kam es im Reaktor A1 des Atomkraftwerks Jaslovské Bohunice zum Letzten einer Reihe folgeschwerer Unfälle. Bei dem Versuch, neue Brennstäbe einzusetzen, geschah ein fataler Fehler: vergessene Brennelement-Verpackungsreste an einem Brennstab verstopften den Kühlkanal und führten zu einer unkontrollierten Überhitzung im Reaktorkern. Weiterlesen Heute vor 40 Jahren: Vorfall im Atomkraftwerk Bohunice

Bild: Versuchsatomkraftwerk Lucens (c) Josef Schmid / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0

Heute vor 48 Jahren: Vorfall im Versuchsreaktor Lucens, Schweiz

Durch eine Überhitzung von Brennelementen kommt es am 21. Januar 1969 im Versuchsatomkraftwerk Lucens in der Schweiz zu einer partiellen
Kernschmelze. Schweres Wasser und geschmolzenes, radioaktives Material werden durch die Reaktorkaverne geschleudert.Der Atomunfall in Lucens ist einer der wenigen Vorfälle dieses Ausmaßes, der recht glimpflich ausgeht.
Die Betreiber versichern zwar, dass Personen in und um den Reaktor angeblich keiner unzulässigen Strahlendosis ausgesetzt werden, aber der Unfall ist dennoch nicht zu unterschätzen, denn in der Umgebung ist ein Anstieg der Radioaktivität festzustellen.

Auch hier wird das Risiko wieder deutlich: Eine falsche Reaktion, ein übermüdeter Mitarbeiter mehr und der Zwischenfall hätte noch deutlich gravierendere Folgen gehabt.

Heute vor 64 Jahren: Vorfall in Chalk River, der erste große Reaktorunfall

Der erste größere Unfall in einem Kernreaktor ereignet sich in den Chalk River Laboratories in Ontario, Kanada.

Durch menschliches Versagen kommt es im Reaktorkern zu einer partiellen Kernschmelze, welche  wiederum zu einer Knallgasexplosion führt. Durch die Explosion werden mindestens 100 TBq an Spaltprodukten freigesetzt. Um eine Kontamination des nahegelegenen Ottawa Rivers zu verhindern, werden vier Millionen Liter radioaktiv verseuchtes Wasser in eine sandige Sickergrube gepumpt. Dieser Vorfall wird auf der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) mit 5 bewertet.

AKW Bohunice: Noch immer mit 2 Reaktoren in Betrieb (c) IAEA / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 2.0

Heute vor 39 Jahren: Vorfall im Atomkraftwerk Bohunice

Am 22. Februar 1977 kam es im Reaktor A1 des Atomkraftwerks Jaslovské Bohunice zum Letzten einer Reihe folgeschwerer Unfälle. Bei dem Versuch, neue Brennstäbe einzusetzen, geschah ein fataler Fehler: vergessene Brennelement-Verpackungsreste an einem Brennstab verstopften den Kühlkanal und führten zu einer unkontrollierten Überhitzung im Reaktorkern. Weiterlesen Heute vor 39 Jahren: Vorfall im Atomkraftwerk Bohunice

Bild: Versuchsatomkraftwerk Lucens (c) Josef Schmid / commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0

Heute vor 47 Jahren: Vorfall im Versuchsreaktor Lucens, Schweiz

Durch eine Überhitzung von Brennelementen kommt es am 21. Januar 1969 im Versuchsatomkraftwerk Lucens in der Schweiz zu einer partiellen
Kernschmelze. Schweres Wasser und geschmolzenes, radioaktives Material werden durch die Reaktorkaverne geschleudert.Der Atomunfall in Lucens ist einer der wenigen Vorfälle dieses Ausmaßes, der recht glimpflich ausgeht.
Die Betreiber versichern zwar, dass Personen in und um den Reaktor angeblich keiner unzulässigen Strahlendosis ausgesetzt werden, aber der Unfall ist dennoch nicht zu unterschätzen, denn in der Umgebung ist ein Anstieg der Radioaktivität festzustellen.

Auch hier wird das Risiko wieder deutlich: Eine falsche Reaktion, ein übermüdeter Mitarbeiter mehr und der Zwischenfall hätte noch deutlich gravierendere Folgen gehabt.

Heute vor 63 Jahren: Vorfall in Chalk River – der erste große Reaktorunfall

Der erste größere Unfall in einem Kernreaktor ereignet sich am 12. Dezember 1952 in den Chalk River Laboratories in Ontario, Kanada.

Durch menschliches Versagen kommt es im Reaktorkern zu einer partiellen Kernschmelze, welche  wiederum zu einer Knallgasexplosion führt. Durch die Explosion werden mindestens 100 TBq an Spaltprodukten freigesetzt. Um eine Kontamination des nahegelegenen Ottawa Rivers zu verhindern, werden vier Millionen Liter radioaktiv verseuchtes Wasser in eine sandige Sickergrube gepumpt. Dieser Vorfall wird auf der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) mit 5 bewertet.