So sollte es in Zukunft nicht aussehen...

Neues Nationales Entsorgungsprogramm …

… läutet eine Revision bei der Suche nach einem Endlager ein.

Am vergangenen Mittwoch verkündete Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir stellen uns der Verantwortung, dass das bisher ungelöste Problem der Atommüllentsorgung ernsthaft angegangen werden muss und nicht auf zukünftige Generationen abgewälzt werden darf“.

Der korrespondierende Schritt der Regierung war die Vorstellung einer Gesamtstrategie zur Atommülllagerung: das Nationale Entsorgungsprogramm. Das Konzept zur Lagerung bzw. Entsorgung unseres strahlenden Mülls wurde auf Verlangen der EU-Kommission verfasst. Damit legte die Bundesregierung nun endlich einen Gesamtplan für den zukünftigen Umgang mit unserem atomaren Müll auf Grundlage von EU-Vorschriften vor.  Natürlich, wie so oft in der Politik, steht auch dieses Programm unter Vorbehalt.

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AKW Biblis

Atommüll soll auf deutsche AKWs verteilt werden

Ab 2017 sollen Castoren mit mittel- und hochradioaktivem Atommüll aus Frankeich und England quer über die Bundesrepublik auf Zwischenlager in vier deutschen AKWs verteilt werden. Umweltministerin Hendricks sieht in ihrem Konzept eine „ausgewogene und faire Verteilung“ vor. Die Behälter sollen nach Phillipsburg, Brokdorf, Isar und Biblis transportiert werden. Doch gerade in Hessen sträubt man sich gegen die Zwischenlagerung im stillgelegten AKW Biblis.

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